Fibonacci mod 100

Die Folge der Fibonacci-Zahlen wurde von einem italienischen Mathematiker um das Jahr 1200 für den deutschen Kaiser entdeckt, als der wissen wollte, wie sich ein Hasenpaar unter bestimmten Bedingungen vermehrt. Sie beginnt mit 1 und 1 und jede weitere bekommt man, indem man die beiden vorhergehenden addiert, also 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, … Heute spielt diese Folge in der Natur und in der Wissenschaft eine große Rolle und viele Künstler haben schon versucht, sie irgendwie darzustellen, konnten wegen des schnellen Wachstums aber immer nur eine kleine Anzahl zeigen.

Ich habe quadratische Tafeln mit einer quadratischen Anzahl von Kästchen benutzt und die Kästchen zeilenweise von 1 bis zur Quadratzahl nummeriert. Wenn ich am Ende der Tafel war, habe ich einfach wieder von vorne angefangen, so dass sich z. B. bei der 100er Tafel für das erste Kästchen die Nummern 1, 101, 201, … ergeben. Man nennt das eine Zählung modulo (abgekürzt „mod“) 100. Z. B. zeigt unsere Uhr die Zeit mod 12 oder mod 24 an, d. h. im ersten Fall ist 13 wieder 1, im zweiten Fall ist 25 gleich 1 und ebenso 49. Die Farben meiner Kästchen geben an, wie oft eine Fibonacci-Zahl darauf getroffen ist. Wenn sich zweimal hintereinander wieder das erste Kästchen ergibt, folgt nichts Neues. Man hat also alle Fibonacci-Zahlen eingezeichnet

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